
Das Dorf Papallacta liegt auf 3.300 Metern, die Thermalquellen etwa drei Kilometer weiter oben, im Nationalpark Cayambe-Coca. Das Wasser tritt mit 30 bis 70 °C aus dem geothermischen System der Chacana-Caldera im Antisana-Massiv aus und wird mit kaltem Wasser aus den Zuflüssen auf Badetemperatur gebracht.
Was Sie sehen werden
Die Thermalbecken
Freibecken der Anlage Termas de Papallacta, auf unterschiedliche Temperaturen gebracht, mit Blick über den Páramo.
Der Hochpass und der Páramo
Die Interoceánica E20 überquert den Papallacta-Pass auf rund 4.095 Metern, zwischen Büschelgras und Frailejones.
Die lokale Küche und die Forelle
Forellenzucht ist hier ein echter Erwerbszweig, und an den Lagunen Tuminguina und Potrerillos wird geangelt.
Tier- und Pflanzenwelt
Brillenbär, Andenkondor, Weißwedelhirsch, Andenschakal und Karunkelkarakara, zwischen Büschelgras, Polsterpflanzen und Frailejones (Espeletia pycnophylla).
From our own visits
Die Kälte des Aufstiegs lässt das heiße Wasser doppelt gut wirken, und die Straße dorthin ist eine der schönsten des Landes, mitten durch den Páramo. Wir empfehlen, zum Essen zu bleiben: caldo de gallina, frischer Käse mit Mais und vor allem die Forelle, hier aus andiner Aufzucht. Die Regenbogenforelle gehört zur selben Gattung wie die Pazifiklachse, die Rede von der Cousine des Lachses hält also stand, und sie liefert gut Protein und Omega-3. Das ist unser Ziel für alle, die einen Tag Ruhe für den Körper suchen, keine Anstrengung.
Was Sie wissen sollten
Auf 3.300 Metern spürt der Körper die Höhe, und der Kontrast zwischen heißem Wasser und kalter Luft ist stark: viel trinken und nicht zu viele Stunden hintereinander im Wasser bleiben. Das Páramo-Wetter wechselt schnell, mit Nebel und Nieselregen, also warme Kleidung mitnehmen.






